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Es wird eng

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Winterstimmung mit Infrarot-Filter

Für ganz ungeduldige gibt es die Möglichkeit, auch im nahenden Herbst bereits eine Winterstimmung in den Bildern zu erzeugen – mit einem Infrarotfilter.

Hier ohne Filter (1/5 s, Blende 8.0, ISO 100):

..und nochmal zum Vergleich die IR-Aufnahme (240 s, Blende 5.6, ISO 1000):

Die Belichtungszeit ist enorm lang, weil in den Kameras Infrarot – Sperrfilter eingebaut sind und dadurch nur sehr wenig des infraroten Lichtes durchgelassen wird.

Ein zweites Beispiel, ohne Filter (1/15 s, Blende 8.0, ISO 100):

.. das Selbe nochmal mit einem Polfilter, Spiegelungen werden deutlich reduziert und die Farben kräftiger (1/5 s, Blende 8.0, ISO 100):

.. und wieder mit dem IR – Filter (360 s, Blende 5.6, ISO 400):

Ich wünsche Euch viel Spaß bei eigenen Experimenten.

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Mit Brille ist man näher dran

Nachdem ich nun mehrfach Bilder veröffentlicht habe, bei denen eine Nahlinse benutzt wurde, zeige ich Euch mal den Effekt, bei unterschiedlichen Brennweiten und Dioptrien. Das Gewicht ist gegenüber eines Makroobjektives wesentlich geringer (allerdings ist es die Abbildungsleistung auch) und man kann sie mit entsprechenden Reduzierring auf fast allen Objektiven nutzen – beim Teleobjektiv eine enorme Wirkung.

Wer Interesse hat, kann sich meinen Satz anschauen => Link zu Amazon

Die folgenden Fotos sind mit einer Canon 5D Mark III (Vollformat), mit dem 24 – 105/4.0 bei minimalem Abstand gemacht und die Fotos in Originalgröße gelassen. Die Blüte des Basilikum hat weniger als drei Millimeter Durchmesser!

 

50 mm / F:16 – ohne Nahlinse
50 mm / F:16 – Nahlinse +1
50 mm / F:16 – Nahlinse +2
50 mm / F:16 – Nahlinse +4
50 mm / F:16 – Nahlinse +10

 

Um den Unterschied zu anderen Brennweiten zu sehen, das Gleiche nochmal mit 105 mm:

105 mm / F:16 – ohne Nahlinse
105 mm / F:16 – Nahlinse +1
105 mm / F:16 – Nahlinse +2
105 mm / F:16 – Nahlinse +4
105 mm / F:16 – Nahlinse +10

Mit einem Makroobjektiv (100 mm / 2.8) kann man das Ganze schon recht extrem abbilden

100 mm / F:22 – ohne Nahlinse
100 mm / F:22 – Nahlinse +1
100 mm / F:22 – Nahlinse +2
100 mm / F:22 – Nahlinse +4
100 mm / F:22 – Nahlinse +10

Seit etwa drei Monaten benutze ich sie und lasse das Makroobjektiv zu Hause. Die Abbildungsleistung ist ausreichend und mit dem Einstellen der Entfernung mache ich es mir einfach, indem ich nicht den Einstellring benutze, sondern die Kamera hin oder weg vom Motiv bewege. Die Automatik sollte man nicht benutzen, weil sie im Makrobereich sowieso nur selten das scharf stellt, was man haben möchte (so meine Erfahrung bei allen Kameras und Objektiven).

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Wenn das Bild überall scharf sein soll

Nutzer einer Vollformat Kamera können sehr gut mit der Unschärfe kreativ arbeiten, aber wenn ein Bild überall scharf sein soll, hat man in bestimmten Situationen ein Problem. Egal, welche Blende man benutzt, die Schärfe ist irgendwo auf dem Bild, aber nicht überall. Das ist eine der wenigen Ausnahmen, dass ich Photoshop benutze.

An diesem Bild werde ich euch den Arbeitsablauf zeigen. Bei der Aufnahme habe ich vier Fotos gemacht, der Fokus lag dabei auf dem ersten, zweiten, dritten und vorletzen Baum. Die Kamera war auf einem Stativ (es geht auf ohne, nur dann geht mehr vom Randbereich verloren – muss man dann eben mit einkalkulieren), 65 mm, Blende 18 (war hier recht übertrieben, Blende 8 hätte auch gereicht). Die Fotos werden dann als Ebenen in Photoshop importiert.

Dann alle Ebenen markieren und in „Bearbeiten“ den Menüpunkt „Ebenen automatisch ausrichten“ wählen. Das ist sehr wichtig, da die Fotos immer leichte Unterschiede aufweisen und dann kein brauchbares Ergebnis heraus kommt.

Nach der Auswahl erscheint ein kleines Menü – da reicht es in den meisten fällen, wenn man „Auto“ auswählt.

Anschließend die „Ebenen automatisch überblenden“

Auch hier erscheint wieder ein kleines Menü, bei der man „Bilder stapeln“ und „Nahtlose Töne und Farben“ sowie „Inhaltsbasierte Füllung für transparente Bereiche“ auswählt.

Wenn es unschöne Randbereiche gibt, dass passiert durch die unterschiedlichen Bildgrößen nach dem automatischen Ausrichten, müssen diese noch abgeschnitten werden. Das Ergebnis ist nun ein Bild, dass vom vorderen bis zum hinteren Bereich scharf ist. Sollten sich im Bild noch einige unscharfe Stellen befinden könnten diese noch in den Masken bearbeitet werden.

Das Ergebnis in voller Auflösung:

Viel Spaß beim Ausprobieren.