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Wieder mal im Märchenwald

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Familienzuwachs mit Photoshop

Nein, ich habe keinen Zwillingsbruder, aber mit Photoshop lässt sich das leicht ändern.

Nicht jede Kamera verfügt über die Möglichkeit der Mehrfachbelichtung und mit Photoshop geht das auch viel leichter. Ein Stativ ist hier von Vorteil. Zuerst werden mindestens zwei Fotos gemacht, ich habe hier pro Seite etwa zehn gemacht und dann die besten beiden ausgewählt.

1) Beide Fotos in Photoshop laden, beide Ebenen markieren und mit „Ebenen automatisch ausrichten“ im Bearbeiten- Menü deckungsgleich machen.

2) Die Ebenen auf „Differenz“ setzen, damit tut man sich dann leichter, die zweite oder mehrere Personen zu finden.

3) Auf der oberen Ebene wird mit dem „Lasso-Werkzeug“ / “ weiche Kante etwa 20 – 50 px“  wird nun in diesem Fall die rechte Person eingekreist.

Der Abstand der Auswahl zu den Personen sollte dabei die weiche Kante nicht unterschreiten.

4) Taste „Entfernen“ drücken

5) Überblend Modus wieder auf „normal“ stellen, Tastenkombination [strg] + [d] (Auswahl wird entfernt), und eventuell den Rand beschneiden, wenn die Fotos nicht deckungsgleich waren.

Das war´s schon. Viel Spaß beim Nachmachen und vor allem als Anregung für eigene Experimente.

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Wenn das Bild überall scharf sein soll

Nutzer einer Vollformat Kamera können sehr gut mit der Unschärfe kreativ arbeiten, aber wenn ein Bild überall scharf sein soll, hat man in bestimmten Situationen ein Problem. Egal, welche Blende man benutzt, die Schärfe ist irgendwo auf dem Bild, aber nicht überall. Das ist eine der wenigen Ausnahmen, dass ich Photoshop benutze.

An diesem Bild werde ich euch den Arbeitsablauf zeigen. Bei der Aufnahme habe ich vier Fotos gemacht, der Fokus lag dabei auf dem ersten, zweiten, dritten und vorletzen Baum. Die Kamera war auf einem Stativ (es geht auf ohne, nur dann geht mehr vom Randbereich verloren – muss man dann eben mit einkalkulieren), 65 mm, Blende 18 (war hier recht übertrieben, Blende 8 hätte auch gereicht). Die Fotos werden dann als Ebenen in Photoshop importiert.

Dann alle Ebenen markieren und in „Bearbeiten“ den Menüpunkt „Ebenen automatisch ausrichten“ wählen. Das ist sehr wichtig, da die Fotos immer leichte Unterschiede aufweisen und dann kein brauchbares Ergebnis heraus kommt.

Nach der Auswahl erscheint ein kleines Menü – da reicht es in den meisten fällen, wenn man „Auto“ auswählt.

Anschließend die „Ebenen automatisch überblenden“

Auch hier erscheint wieder ein kleines Menü, bei der man „Bilder stapeln“ und „Nahtlose Töne und Farben“ sowie „Inhaltsbasierte Füllung für transparente Bereiche“ auswählt.

Wenn es unschöne Randbereiche gibt, dass passiert durch die unterschiedlichen Bildgrößen nach dem automatischen Ausrichten, müssen diese noch abgeschnitten werden. Das Ergebnis ist nun ein Bild, dass vom vorderen bis zum hinteren Bereich scharf ist. Sollten sich im Bild noch einige unscharfe Stellen befinden könnten diese noch in den Masken bearbeitet werden.

Das Ergebnis in voller Auflösung:

Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Probleme beseitigt

Seit einiger Zeit, ganz speziell nach dem letzten Upgrade auf Photoshop CC2015.5, wurde die Bildbearbeitung recht mühsam. Sobald mehrere Ebenen im Spiel waren, wurde mein Rechner seeeehr langsam und laut. Gemachte Pinselstriche erschienen erst Sekunden später – ein Alptraum  bei der Bildbearbeitung.

Brauche ich einen neuen PC?, nun, meiner ist bereits 6 Jahre alt. Also Daten mit den aktuellen Prozessoren verglichen und zum Resultat gekommen, dass ich sehr viel Geld ausgeben müsste, um ein System zu bekommen, dass ein mehrfaches der Leistung meines derzeitigen I7-870 hätte.

Die Ursache:

War schnell gefunden, mit dem Taskmanager konnte ich sehen, dass sich bereits beim Laden der Bilddateien der Arbeitsspeicher auf 95% füllt. Da bleibt wohl nur wenig Platz zum Bearbeiten. Die Lautstärke hing mit der CPU Belastung zusammen, dass war mir aber schon vorher klar. Ich hatte mir damals einen HP Pavilion gekauft, weil ich ein leises Gerät haben wollte, aber seit der Installation von Window 10 brüllte der CPU Lüfter doch wesentlich öfter als zuvor, weil immer wieder nicht abschaltbare Prozesse im Hintergrund laufen.GHR_160804_1229_06

Die Lösung:

War recht einfach, der Arbeitsspeicher wurde von 8GB auf 16GB aufgerüstet, mehr war leider nicht drin, da das Board/CPU max. 16GB unterstützen. Das Austauschen der vier Riegel ist auch für technisch weniger Begabte kein Problem.

Außerdem suchte ich nach einem leisen und effektiven CPU Kühler, der auch noch in mein Gehäuse passt. Da kam nur der Noctua C14S in Frage. Riesiger Kühlkörper und ein 14 cm Lüfter und das in liegender Bauform. Diesen Umbau sollte man auf jeden Fall nur von Personen mit technischem Verständnis durchgeführt werden, da das Motherboard ausgebaut werden muss, damit die neue Halterung eingebaut werden kann. Das ganze ist zwar kein Problem, nur müssen dabei auch alle Kabel und Steckkarten entfernt werden, was bei „Nichttechnikern“ leicht zu Panikattacken führen kann.

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alter CPU-Kühler links, neuer CPU-Kühler rechts

Bei dieser Gelegenheit setzte ich die Festplatte wieder in eine separate Halterung, damit sie besser gekühlt wird.

Das Ergebnis:

Photoshop arbeitet jetzt mit meinen Bilddateien bei etwa 55% des Arbeitsspeichers und hat somit noch genügend Spielraum. Das Arbeiten geht zügig voran und macht wieder Spaß.

Mit der CPU machte ich den „Stress-Test“ mit Prime95.
Vor dem Umbau hatte die CPU nach 20 Minuten eine Temperatur von 82°C und mit dem neuen Kühler nur noch 69°C, Der alte Lüfter drehte in Ruhe mit 900 U/Min und unter Volllast mit 2500 U/Min!, der jetzige dreht in Ruhe mit 500 U/Min und bei 100% CPU Auslastung mit 650 U/Min. Ein Unterschied in der Geräuschkulisse ist nicht messbar ist.
In der Wohnung liegt der Pegel, wenn nicht gerade ein Auto vorbei fährt (und was nicht oft vorkommt), bei 25 DB und direkt am PC gemessen bei 35 DB (mit dem alten CPU Kühler waren es 50 DB! unter Volllast). Die jetzt noch hörbaren Störgeräusche kommen vom PC-Netzteil, das werde ich wohl auch noch demnächst austauschen.

Die neue Position des Festplatte hat auch zu einer Reduzierung der Festplatten-Temperatur von etwa 10°C geführt.GHR_160804_1359_18

Fazit:

Der komplette Umbau hat mich etwa 160,- Euro gekostet. Der Rechner arbeitet wieder zügig und leise, ein Neukauf ist dadurch zwar nicht verhindert, aber deutlich verzögert worden.

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Experimentell

Von Zeit zu Zeit versuche ich meinen fotografischen Blick weniger auf die gewohnten Motive zu legen. Heute habe ich eher nach Farben gesucht, die eine gewisse Harmonie miteinander haben. Das schwierige an dieser Art Fotografie ist, dass man vor der Aufnahme sehr abstrakt denken muss um das Ergebnis recht nahe an die Idee heranzukommen zu lassen. Man könnte es auch den Zufall überlassen, nur dann sind die Ergebnisse in den meisten Fällen frustrierend (kann natürlich auch ein Glückstreffer werden.).

Das faszinierende an dieser Technik ist ja, dass dem Bild eine Wirklichkeit zugrunde liegt, anders als in der Malerei, wo das Bild vollständig aus dem Gedächtnis entsteht. Die Kamera fungiert hier als Malwerkzeug und die Natur stellt die Farben zur Verfügung.

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Dieses Foto habe ich dann als Vorlage für das Artikelbild genommen, links etwas abgeschnitten, horizontal nach link gespiegelt und dann wiederum vertikal nach unten gespiegelt (in Photoshop). Das Foto selber wurde nicht bearbeitet.

Was haltet ihr von solchen Bildern?

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Vor 2 Jahren hab ich für dieses Programm noch 149,- Dollar zahlen müssen.